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3. Texte

3.1 Kurze und prägnante Texte:

Das Verfassen von Texten fürs Internet unterscheidet sich vom Texten für traditionelle Medien gewaltig. Im Zentrum sollten kurze, präzise, Interesse weckende Inhalte stehen.

Der Grund: Auf dem Bildschirm liest man um 25 bis 30 Prozent langsamer, nur 16 % (!) alle Internet-Nutzer lesen die angebotenen Texte ganz. Außerdem wird auf dem Bildschirm unkonzentrierter und ungenauer gelesen als auf dem Papier.

Gegen zu lange Texte spricht weiter, dass Internet-Surfer ungern scrollen. Ein Text sollte maximal zwei Bildschirmseiten lang sein. Ein seitliches Scrollen sollten Sie auf jeden Fall vermeiden! Halten Sie deshalb die Tabellenbreite von 98 % oder1.000 Pixel ein.

Wer im Internet sein Auge über Geschriebenes wandern lässt, liest nicht wirklich. Er "scannt" im besten Fall. Nur etwa 50 Prozent des Textes werden aufgenommen, statt des gesamten Inhalts werden bloß hervorgehobene Informationen, Listen, Grafiken, Tabellen, Anfänge von Absätzen und je Absatz maximal ein Argument aufgeschnappt.

Kurze Sätze sind das A und O im Netz. Bei langen, verschachtelten Formulierungen oder mehreren Nebensätzen, steigen die Internet-User schnell aus. "Lieber kurz als schön" ist deshalb die Devise für den Internet-Texter.


3.2 Überschrift (Headline), Vorspann (Teaser):

Der Leser muss schon nach wenigen Sätzen seinen Nutzen erkennen - was ist mein Nutzen, mein Vorteil, wenn ich weiter lese. Oder: What's in it for me!

Der Überschrift auf der ersten Seite kommt eine besondere Bedeutung zu. Diese muss dem Leser "ins Auge stechen" und ihn neugierig machen.

Die Überschrift muss auch bereits die wichtigsten Suchbegriffe für Suchmaschinen enthalten. Der Webmaster verwendet im CSS die H1 (Überschrift 1) - Suchmaschinen suchen nach dieser H1.

Schlechtes Beispiel für eine H1: "Herzlich Willkommen auf unserer Website!"

Gutes Beispiel: "Ihr Restaurant Leckerschmecker in Schlemmerstadt." 
(Drei wichtige Keywords für Suchmaschinen, sind in der Überschrift enthalten: Restaurant, Name, Stadt)

Einbau von "Teasern": Eine Art Vorspann nach der Überschrift, der "Headline", der das Wichtigste der jeweiligen Nachricht in zwei, drei kurzen Sätzen zusammenfasst. Er soll den Leser so neugierig machen, dass er im Anschluss den ganzen Text liest bzw. den entsprechenden Link anklickt.


3.3 Textbreite/Auflockerung mit Bildern:

Neben einer maximalen Länge von zwei Bildschirmseiten sollten Texte möglichst auch nicht breiter als 10 bis 20 cm sein. Dies können Sie erreichen, indem Sie Bilder einfügen. Dieser Text ist beispielsweise leichter zu lesen, als der Text oben unter 3.1. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Oder Sie verwenden Blöcke mit einer max. Breite.


3.4 Absätze:

Achten Sie stets auf kurze, überschaubare Absätze: Fünf bis sieben Zeilen pro Absatz sind das Maximum!


3.5 Ausrichtung:

Wechseln Sie innerhalb einer Seite nicht unnötig die Ausrichtung:

Zuerst kommt eine linksbündige Überschrift

Dann kommt ein Bild, das mittig gestellt wurde.
Dieser darauf folgende Text steht jetzt ebenfalls mittig.
Danach geht es wieder linksbündig weiter. Das wirkt sehr unruhig und zerrissen. Sinnvoller wäre es gewesen, diesen gesamten Abschnitt (mit diesem sehr kurzen Inhalt) mittig zu stellen.

3.6 Gut lesbare Schrift:

Schriftfont und Schriftgrösse werden vom CMS bereits im CSS definiert. Sollten Sie das CSS nicht verwenden oder ändern wollen, nachfolgend eine Auflistung von Empfehlungen:

Schriften unter zehn Punkten (Internet-Größe 1, bzw. css-Größe 9) sind zum Lesen von längeren Texten nicht geeignet.

Schriften mit proportionalen Abständen sind leichter lesbar als
Schriften mit festen Abständen für alle Zeichen.

Schriften mit Serifen sind auf dem Papier leichter lesbar,
Schriften ohne Serifen sind auf einem Monitor besser zu lesen.

GROSSBUCHSTABEN WERDEN 30 PROZENT LANGSAMER GELESEN...
als Schriften mit Groß- und Kleinbuchstaben.

Schmuckschriften sind meist nicht nur mehr oder weniger unleserlich, sie sind auch Geschmackssache.

Ein gute lesbare Schrift im Internet ist heute Calibri - eben dieser Schriftfont, wie er hier verwendet wird. Microsoft Word und andere Programme verwenden diese Schrift oft als Standard. So findet der User auf Ihrer Website einen vertrauten Schriftfont. Auf dieser Website wurde im CSS Calibri auf 90 % Schriftgrösse gestellt (wir haben viel Text und möchten es möglichst übersichtlich gestalten)...

normalerweise, ohne die Änderungen auf 90 %, sieht Calibri so aus... hervorragend lesbar, wie Sie sehen...


3.7 Schriftgröße:

Verwenden Sie in der Regel

Schriftgröße 5 (fett) für große Überschriften 


Schriftgröße 4 (fett) für Zwischenüberschriften 

und Schriftgröße 2 für normalen Text. Diese Schriftgröße ist angenehm zu lesen und ermöglicht auch eine gute grafische Gestaltung.

Schriftgröße 3 ist gut für Aufzählungen geeignet,
z.B. für eine mittig gestellte Aufzählung.
Schriftgröße 3 ist meist angenehmer zu lesen,
wenn sie normal und nicht fett gestellt ist...

eignet sich aber weniger für viel Text, da die Texte in dieser Schriftgröße nur schwer zu lesen sind ... Schriftgröße 3 ist gut z.B. für Aufzählungen geeignet, eignet sich aber weniger für viel Text, da die Texte in dieser Schriftgröße nur schwer zu lesen sind ... Schriftgröße 3 ist gut z.B. für Aufzählungen geeignet, eignet sich aber weniger für viel Text, da die Texte in dieser Schriftgröße nur schwer zu lesen sind.

3.8 Hervorhebungen:

Beachten Sie folgende Regeln:

Fettdruck unterstützt die Blickbewegungen beim Lesen sehr effektiv, da man ihn gut wahrnehmen kann.

Kursive Schrift hebt sich hingegen in der Wahrnehmung eher unangenehm von einer normal gesetzen Schrift ab. Durch die niedrige Auflösung von 72 dpi sind Kursiv-Schriften im Internet möglichst zu vermeiden, da die Schrift sehr "zackig" und "zerbrochen" wirkt.

Im Internet sollten Sie nichts unterstreichen, da dies als Hyperlink missverstanden werden kann. Es kann der Eindruck entstehen, dass Sie in der Website falsche Hyperlinks gesetzt haben.


3.9 Schlüsselwörter:

Verwenden Sie möglichst Schlüsselwörter. Worte wie "gratis", "neu" oder "jetzt" kommen immer sehr gut an. Selbstverständlich nur, solange sie der Wahrheit entsprechen und keine Monate alten "News" einleiten.


3.10 "Tonality":

Passen Sie den Ton an die Zielgruppe der jeweiligen Website an. Klären Sie das bereits im Vorfeld mit Ihrem Kunden. Will man ein Fachpublikum oder Otto Normalverbraucher ansprechen? Bei niemandem beliebt ist übrigens extremer Web-Jargon. Internet-Neulinge verstehen ihn nicht, an Profis prallen die verbalen Anbiederungen ab. Bevorzugen Sie eine sachliche und neutrale Sprache.


3.11 WICHTIGE HINWEISE:

Machen Sie keine Amateurfehler! Amateure erkennt man meist daran, dass diese - selbst innerhalb einer einzigen Seite - ständig Farben, Schriftfont, Schriftgröße und Ausrichtung wechseln! Behalten Sie nicht nur innerhalb einer HTML-Seite, sondern FÜR DIE GESAMTE WEBSITE immer den gleichen Stil bei (CI - Corperate Identity). Verwenden Sie beispielsweise nur 3 verschiedene Schriftgrößen und nur zwei bis drei verschiedene Schriftfarben. Achten Sie darauf, dass ALLE HTML-Files gleich aufgebaut sind.

Beispiel:
- ALLE Überschriften in einer Website sind entweder linksbündig, rechtsbündig oder mittig!
- ALLE Überschriften haben vom oberen Rand den gleichen Abstand!
- ALLE Tabellen haben die gleiche Breite!
- ALLE Überschriften haben die gleiche Farbe, den gleichen Font und die gleiche Größe!
- ALLE Zwischenüberschriften haben die gleiche Farbe, den gleichen Font und die gleiche Größe!
- ALLE Normaltexte haben die gleiche Farbe, den gleichen Font und die gleiche Größe!
- ALLE Hervorhebungen sind in der gleichen Farbe!
usw.

Denken Sie bitte auch daran, die Textfarbe auf die Skinfarbe abzustimmen, damit ein harmonisches Gesamtbild erzeugt wird!

 
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